Nachtrag zur Betriebssystems – und Applikationswahl

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Die Überlegungen hinsichtlich der Kompatibilität und der potenziellen Reichweite der Funktionsfähigkeit der App, sind wir zum Ergebnis gekommen, dass eine Webbasierte und damit browserfähige Applikation am sinnvollsten ist.

Warum? Wir können nicht wissen, welches Betriebssystem die Schüler benutzen. Wollten wir iOS und Android gemeinsam abdecken, so sehen wir uns mit einer quasi doppelten Appentwicklung konfrontiert.

Außerdem hat sich gezeigt, dass eine App regelmäßig mit Updates versorgt werden sollte, um keine Schwierigkeiten mit einer Listung im PlayStore von Google zu bekommen. (Quelle: https://www.basicthinking.de/blog/2017/11/10/app-updates-gruende/) Hinzu kommt – und das ist ehrlich gesagt für uns als Studenten nicht ganz unerheblich – eine initiale Aufnahme in den PlayStore bzw. in den AppStore ist nicht kostenlos (Quelle: https://www.vodafone.de/business/featured/digitales-business/digitale-kundenbeziehungen/ihre-app-in-play-store-app-store-veroeffentlichen-die-voraussetzungen/#keyfact-anchor-3). Natürlich kann man auch eine App entwickeln und vor allem auch installieren, welche nicht über den PlayStore gesucht und installiert werden muss. Tatsächlich ist dieser Weg aber stets unsicher und erfordert zum Teil ein Eingreifen in die im Zweifel privaten Endgeräte unserer Schülerinnen und Schüler. Dieses Risiko können und wollen wir nicht tragen. So haben wir den Entschluss gefasst, dass eine Website bzw. eine WebApp die bessere Wahl ist.

Warum?

  • Es ist preiswerter!
  • Auf nahezu jedem Gerät ist ein Browser lauffähig, in welchem sich eine Website aufrufen lässt.
  • In der Schule können die Websites im Computerraum aufgerufen werden, ohne dass vorher z. B. mobile Endgeräte verteilt oder Schwierigkeiten mit den privaten Endgeräten gelöst werden müssen.
  • Kein doppelter Entwicklungsaufwand: Websites können in der Regel von allen im Endbenutzerbereich benutzten Betriebssystemen angesteuert werden.
  • Fragen höherer Taxonomiestufen können leichter in praktischer Weise eingebettet werden. Im Computerraum der Schule können Beispiel-SQL-Datenbanksysteme parallel zum Browser zum Testen verschiedener Antwortmöglichkeiten geöffnet werden.
  • Eine mobile Benutzungsmöglichkeit außerhalb des Unterrichts und der Universität bleibt weiterhin gewährleistet.

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